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Johanniskraut - Dosierung und Wirkungseintritt nach Einnahme

Die Art und Dauer der Anwendung, die Dosierung pro Tag ebenso wie die Darreichungsform des Johanniskrauts lassen sich gut variieren und den Bedürfnissen der Patienten anpassen. Als Kräutertee, in homöopathischer Zubereitung oder als kalifornische Blütenessenz ist eine sehr milde Wirkung zu erwarten, die auch kaum das Risiko einer Wechselwirkung mit anderen Arzneien mit sich bringt.

Eine hohe Dosierung kann (bedenkenlos) mit Extrakten erfolgen, die in Kapselform angeboten werden. Tinktur oder Öl (Mazerat) können äußerlich für Umschläge, Einreibungen und direktes Auftragen benutzt oder wahlweise eingenommen werden. Wie die Heil-Erfahrung aus vielen Jahrhunderten beweist, sind auch selbst hergestellte Produkte mit Johanniskraut nachhaltig wirksam. Die Gefahr einer Überdosierung besteht nicht.

Äußerliche Anwendung

Die äußerliche Anwendung von Johanniskraut empfiehlt sich bei akuten Verletzungen mit Schmerzen ebenso wie bei schmerzhaften degenerativen Gelenkerkrankungen, Rheuma, Gicht, Arthritis, Ischias.

Die Zubereitungs- und Verwendungsarten sind vielfältig: Mit dem getrockneten Kraut lassen sich mit Hilfe von Vaseline, Kakaobutter oder Bienenwachs Salben oder mit Wasser Umschläge zubereiten. Eine Tinktur lässt sich gut für die Erste-Hilfe-Hausapotheke selbst herstellen: Dazu werden 10 Gramm getrocknetes Johanniskraut und 50 Gramm hochprozentiger Alkohol in einem dunklen fest verschließbaren Glas für etwa 14 Tage angesetzt. Die Tinktur eignet sich zur direkten Desinfektion (Vorsicht bei Kindern: Der Alkohol brennt!), und verdünnt für Umschläge. Als Alternative zum Alkohol eignet sich Apfelessig.

Die Dosierung bei innerer Einnahme

Bis zu 2000mg Extrakt täglich (z.B. in Kapseln) können bedenkenlos eingenommen werden. Zur Einnahme eignen sich Frischsaft, Johanniskrautöl, Extrakt in Pulver- oder Kapselform oder Tees aus dem getrockneten Kraut. Dazu kommen noch die homöopathische Zubereitung als Urtinktur oder in der Verdünnung (Potenz) D3 bis D12, und eine Weiterentwicklung des Prinzips der Bachblüten: St. John’s Wort als Kalifornische Blütenessenz. Drei- bis viermal täglich bis zu 10 Tropfen oder Globuli auf die Zunge oder mit einem Glas Wasser sind die übliche Dosierung.

Vom Johanniskrautöl werden zwei bis drei Esslöffel über den Tag verteilt verabreicht, der Tee wird mehrmals täglich getrunken. Wer kein Öl schlucken mag, kann das Rotöl in Form von Kapseln kaufen

Die Einnahme der Extrakte in Form von Kapseln hat den unschätzbaren Vorteil, dass die Wirkstoffe homogenisiert und daher eine genaue Dosierung möglich ist. Kapseln sind mit oder ohne Rezept erhältlich, abhängig von der Wirkstoff-Konzentration. Die Rezeptpflicht soll nicht etwa vor der Gefahr einer Überdosierung schützen, denn diese ist bei Johanniskraut nicht zu befürchten. Aber Patienten mit schweren depressiven Episoden sollten sich professionelle Hilfe holen, denn eine Selbstmedikation bei Symptomen unklarer Herkunft kann gefährlich falsch sein – ganz unabhängig vom therapeutischen Wert des Johanniskrauts.

Extrakt, Öl und Tinktur eignen sich ebenso wie Tees zur Behandlung psychischer und psychosomatischer Leiden. Extrakt in Pulver- oder Kapselform kann in einer Tagesdosis zwischen 300 und 2000 mg eingenommen werden. Von der Tinktur sind bis zu dreimal täglich etwa 10 Tropfen auf ein Glas Wasser empfehlenswert.

Tees, die Potenzen D3 bis D12 der homöopathischen Zubereitung und die Blüten-Essenz weisen die geringste Konzentration der wirksamen Inhaltsstoffe auf: Die Wirkung setzt erfahrungsgemäß trotzdem ein, jedoch langsam, milde und mit einem relativ geringen Risiko von Wechselwirkungen mit anderen Arzneien.

Gibt es eine Höchstdosis / Überdosis möglich? Wie viel mg pro Tag sind in Ordnung?

Erfahrungen ebenso wie intensive Studien haben ergeben, dass selbst eine Dosierung von 2000 mg am Tag gut vertragen wird. Eine „Überdosis“ scheint bei Johanniskraut gar nicht zu existieren. Allerdings steigt die UV-Lichtempfindlichkeit der Haut schneller an, je höher die Tagesdosis ist: Hier sollten Patienten Rücksicht nehmen und für die Dauer der Einnahme auf extreme Sonnenbäder verzichten.

Wie schnell wirkt Johanniskraut bzw. wann ist mit einem Wirkungseintritt bei Depression und anderen psychischen Leiden zu rechnen?

Bei schwereren, wiederkehrenden oder länger anhaltenden Depressionen sollten Patienten sich stets in die Hand eines Arztes begeben, um eine gesicherte Diagnose unter Beachtung aller möglichen Ursachen und Aspekte zu erhalten. Oft hilft nur eine Kombination verschiedener Maßnahmen, oder es liegen bestimmte organische Erkrankungen vor, die der Behandlung bedürfen.

Wann und wie mit einem Wirkungseintritt natürlicher Heilmittel zu rechnen ist, hängt unter anderem davon ab, wie lange der belastende Zustand bereits anhält und wie stark die Symptome ausgeprägt sind. Johanniskraut-Präparate mit hoher Dosierung der Wirkstoffe sind übrigens aus genau diesem Grund verschreibungspflichtig. Generell ist, unabhängig von der Dosierung, mit einem Wirkungseintritt nach ca. 2 Wochen zu rechnen.

Gleich ob nach ärztlicher Anweisung oder selbst verordnet: Beim Gebrauch von Johanniskraut sollten Patienten etwas Geduld haben. Je nach Dosierung und Problemlage beginnen sich meist erst einzelne Symptome zu bessern. Ein Wirkungseintritt macht sich zuweilen schon nach Tagen, häufig aber auch erst nach etwa drei Wochen bemerkbar. Gelegentlich tritt eine Stimmungsaufhellung auch schneller ein.

Das Warten wird meist mit einer nachhaltigen Veränderung der Situation zum Positiven belohnt: Stellen sich die ersten Veränderungen ein, kommt eins zum anderen: Mehr Entspannung und besserer, erholsamer Schlaf helfen, das Energie-Reservoire wieder aufzuladen. Die Fähigkeit zur Konzentration verbessert sich, das Leistungsvermögen nimmt zu. Entsprechend findet der Patient schrittweise immer mehr Zuversicht und Kraft für den Alltag.


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Die Wirkungsdauer von Johanniskraut

Wie viele Naturheilmittel wirkt das Johanniskraut auf eine ganze Reihe von Hormonen und Neurotransmitter und deren Rezeptoren ein. Auf diese Weise hilft es dem Organismus, sich selbst zu regulieren. Damit setzt es einen positiven Kreislauf in Gang. Johanniskraut heilt die Psyche und hilft, depressive Episoden zu überwinden. Ist der Zustand des Patienten zufriedenstellend stabil, kann das Präparat abgesetzt oder die Dosis kann verringert werden. Wann die Einnahme eingestellt wird, ist letztlich Gefühlssache, insbesondere bei Depressionen.

Weil eben nicht nur Symptome behandelt, sondern ganze Stoffwechselprozesse angesprochen werden, ist auch nicht zu befürchten, dass nach Ende einer bestimmten Wirkungsdauer des Johanniskrauts erneut Probleme auftreten.

Wer erfahrungsgemäß häufiger zu Schlafstörungen oder Depressionen neigt oder weiterhin von Burnout bedroht ist, kann Johanniskraut natürlich vorsorglich einnehmen, beispielsweise zu Beginn der dunklen Jahreszeit, vor Prüfungen oder in Zeiten beruflich besonders hoher Anforderungen.

Johanniskraut-Präparate üben einen einschränkenden Einfluss auf eine Reihe anderer Medikamente aus. Die Wirkungsdauer oder Nachweisbarkeit der dafür relevanten Inhaltstoffe im Blut endet etwa sieben Tage nach der letzten Einnahme, unabhängig von der Dosierung. Das Gute daran: Die psychischen Probleme treten nicht wieder auf.

Wie lange kann man Johanniskraut einnehmen? Die Dauer der Anwendung

Allein der Bedarf entscheidet darüber, wie lange Patienten Johanniskraut sowohl bei akuten als auch bei langwierigen Krankheitsbildern einnehmen dürfen – zumal besonders bei psychischen Belastungszuständen bis zu zwei Wochen bis zu einem Wirkungseintritt vergehen können. Wer Johanniskraut dauerhaft einnehmen möchte, kann sich sicher fühlen. Auch wer sich selbst versehentlich eine Überdosis verabreicht, braucht nichts zu befürchten. Eventuelle Nebenwirkungen können oft schon durch ein Verringern der Dosis beendet werden, bevor der Patient an ein vollständiges Absetzen denken muss. Abhängigkeiten entstehen nicht.

Im Gegensatz zu vielen der üblichen Antidepressiva, Schlaf- oder Beruhigungsmittel hat Johanniskraut einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmungsfähigkeit, die Konzentration und die allgemeine Spannkraft, je länger es eingenommen wird.

Johanniskraut absetzen – Was passiert dann?

Was geschieht, wenn Patienten nach einer Weile ein Präparat mit eventuell hoch dosiertem Johanniskraut wieder absetzen möchten? Die Antwort ist recht einfach: Es geschieht nichts – zumindest nichts Negatives. Die Anwendungsdauer lässt daher sich dem Bedarf problemlos anpassen. Von einem Wirkungseintritt an dauert es oft Monate bis zum Zustand einer echten psychischen Stabilisierung des Patienten, immer abhängig von der Schwere der psychischen Beeinträchtigung.

Die meisten nicht natürlichen Psychopharmaka, ebenso Schlaf- und Beruhigungsmittel sollten nach einiger Zeit der Anwendung nicht sofort abgesetzt werden, sondern „ausgeschlichen“ – das heißt, die Dosis wird über eine Reihe von Tagen allmählich herabgesetzt. Andernfalls drohen unliebsame Nebenwirkungen. Einige dieser Medikamente können eine Art Abhängigkeit erzeugen – und entsprechende Entzugserscheinungen, sobald die Einnahme gestoppt wird. Diese Gefahr besteht, unabhängig von der Dosierung, bei Johanniskraut nicht. Johanniskraut ist frei von diesen Risiken. Besteht kein Bedarf mehr oder treten (milde, ungefährliche) Nebenwirkungen auf, kann sich der Patient sofort davon trennen oder eine andere Darreichungsform wählen, die ihm besser zusagt. Eventuelle Nebenwirkungen klingen sofort ab.

Ein weiterer Vorzug von Johanniskraut bei der Anwendung gegen psychische Leiden: Da es keine Symptome unterdrückt, sondern die Ursachen von Depressionen, Burnout, Ungleichgewicht der Hormone während der Wechseljahre, Schlafstörungen, Unruhe und Nervosität an der Wurzel bekämpft, kehren die Probleme nach dem Absetzen nicht einfach zurück. In der Mehrzahl der Fälle stabilisiert sich der Zustand der Patienten nach einer gewissen Einnahmedauer nachhaltig. Die Einnahme von Johanniskraut kann eingeschränkt oder auch ganz eingestellt werden, wenn die Anwender sich stabil und geheilt fühlen.

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