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Johanniskraut wirkt effektiv gegen Schlafstörungen

Johanniskraut gegen Schlafstörungen

Johanniskraut ist ein altes, bewährtes Hausmittel gegen Schlafstörungen – und weil es die Ursachen – Nervosität, Angstzustände, Ruhelosigkeit und depressive Grübeleien – an der Wurzel bekämpft, übertrifft es dabei so manches Medikament oder macht es vielmehr gänzlich überflüssig. Neben der Tatsache, dass die Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist, ist das Fehlen einer möglichen Abhängigkeit, so wie sie bei normalen Schlaftabletten vorkommt, ein klares Argument für die Nutzung von Johanniskraut gegen Schlafstörungen.

Schlafstörungen können jeden treffen

Schlafstörungen können jeden treffen – abhängig von der Lebensphase, den Umständen, dem Gesundheitszustand und vielen anderen Faktoren. So ist bekannt, dass wechselnder Schichtdienst beispielsweise den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus nachhaltig durcheinanderbringt und sogar die Gesundheit gefährdet.

Meist äußern sich typische Schlafstörungen in Unruhe und hartnäckiger Wachheit bis spät in die Nacht. Andere Betroffene schlafen zunächst ein, um in den Stunden nach Mitternacht hochzuschrecken und in zwanghaftes Grübeln zu verfallen.

Selbst Kinder erleiden unter dem Einfluss von traumatischen Erfahrungen oder schlicht im Zuge einer Entwicklungsphase Phasen, in denen sie schlecht schlafen, oft gepaart mit Bettnässen, Alpträumen, „Nachtangst“ – Aufwachen mit panischem Schrecken, wobei die Betroffenen dabei oft minutenlang nicht ansprechbar sind, oder Schlafwandeln.

Doch auch Erwachsene können solche Schlafstörungen erleiden. Dazu kommen noch Atemstörungen im Schlaf (Apnoe), Schnarchen, Zähneknirschen, Sprechen im Schlaf und ähnlichen Erscheinungen.

Schlafstörungen aus medizinischer Sicht

Einige Ausnahmemenschen scheinen generell mit wenig Schlaf auszukommen. Doch die Mehrheit benötigt auf Dauer mindestens sechs bis sieben Stunden ungestörten und regelmäßig stattfindenden Tiefschlaf, um leistungsfähig, fit und ausgeglichen zu bleiben. Der Gradmesser dafür, ob eine Schlafstörung vorliegt oder nicht, ist das Befinden tagsüber: Beständige Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwächen, schlechte Laune, Kopfschmerzen und müde Augen zeigen an, dass die Nachtruhe nicht ausreicht. Das ist gelegentlich in Kauf zu nehmen, ein Dauerzustand ist es nicht. Halten die Schlaf- oder Einschlafstörungen über längere Zeit an, sind Betroffene nicht nur beständig müde, sie können sogar krank werden: Die Immunabwehr wird schwächer, der natürliche Alterungsprozess beschleunigt sich sichtbar. Wer an Schlafstörungen (medizinisch: Insomnie) leidet, „baut ab“. Versuche bewiesen, dass Schlafentzug eine Folter mit tödlichem Ausgang sein kann.

Agrypnie umfasst auch Ein- und Durchschlafstörungen, Dyssomnie ist der Oberbegriff und beinhaltet sogar eine andauernde Schlafsucht.

Selbstverständlich können diverse (auch erbliche) Erkrankungen, beispielsweise des Nervensystems, die Schlafstörungen hervorrufen. Wer dauerhaft daran leidet, sollte die möglichen Ursachen medizinisch abklären lassen. Bei beständiger Erschöpfung durch Schlafmangel müssen diese Ursachen gefunden und behandelt, der Zustand darf keinesfalls hingenommen werden.

Für gewöhnlich sind nicht organisch bedingte Schlafstörungen die Folge von geistig-seelischer Überanstrengung, Stress, Ängsten oder Depressionen, allerdings gelegentlich auch von Nikotin- oder Alkoholkonsum, ungesunden Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel, Bluthochdruck. All diese Faktoren sorgen dafür, dass ein Mensch zwar müde sein, aber trotzdem nicht einschlafen kann.

Schlaf ist sehr wichtig: Körper und Geist brauchen den Schlaf zur Regeneration. Gehirnforscher berichten beispielsweise, dass im Traum die Eindrücke des Tages verarbeitet und im Gehirn geordnet werden. Und viele wichtige Prozesse der Zellerneuerung fallen auf die Nachtstunden, wenn sich der Organismus im Ruhemodus befindet.

Warum Medikamente auf Dauer keine gute Wahl sind

Natürlich sind Schlaftabletten für einen Menschen, der länger gar nicht oder nur unzureichend schlafen konnte, vorübergehend ein Segen: Der Alltag, die Nervosität, der gefürchtete „überwache Zustand“, Grübeln und Stress werden sofort und rigoros ausgeblendet.

Viele, die regelmäßig Schlafmittel nutzen oder nutzten, berichten allerdings von negativen Erfahrungen: Von anhaltender, bleierner Müdigkeit am anderen Tag, sogar von kater-ähnlichen Erscheinungen, und vor allem davon, dass die Dosis ständig erhöht werden muss, um noch wirksam zu sein: Achtung, hier lauert sogar die Gefahr einer Abhängigkeit! Bei längerfristiger Anwendung kann es sogar geschehen, dass aus vorübergehenden dauerhafte Schlafstörungen werden.

An den Ursachen für die Schlaf- und Einschlafstörungen ändert sich mittlerweile nichts. Wird das Medikament abgesetzt, beginnt die Misere womöglich von Neuem: Ein Hinweis darauf, dass sich hier ein keinesfalls gelöstes Problem verbirgt.

Vorübergehend mögen Schlafmittel helfen, wenn andere Strategien versagen: Ein warmes Bad vor dem Schlafengehen, Verzicht auf Alkohol und allzu viel Koffein über den Tag verteilt, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und körperliches Verausgaben, ein bequemes Bett in einem nicht zu warmen, ruhigen Raum und viele andere Details, die höchst individuell sein können.

Johanniskraut und seine Wirkung gegen Schlafstörungen

Johanniskraut ist ein natürliches Mittel gegen Schlafstörungen nichtorganischer Art. Ein Grund für diese Wirkung ist die Tatsache, dass es über die Rezeptoren der Neurotransmitter im Gehirn die Melatonin-Produktion beeinflusst.

Aus dem Neurotransmitter Serotonin stellt der Organismus selbst einen Teil des benötigten Melatonins her. Dieser Prozess findet hauptsächlich in der Zirbeldrüse im Gehirn (Epiphyse) statt, allerdings auch in der Netzhaut im Auge und im Darm. Die Netzhaut steuert die Produktion: Unter dem Einfluss von Tageslicht wird die Freisetzung des Hormons gedrosselt – ein Grund, warum Menschen während der langen Sommertage sehr viel seltener über Müdigkeit klagen als im Winter. Bei Dunkelheit steigt die Melatonin-Produktion.

Über Rezeptoren im Gehirn und an anderen Orten signalisiert Melatonin dem Körper, wann es Zeit ist, zu schlafen: Im Ruhemodus sinken Blutdruck und Körpertemperatur ab, das Immunsystem dagegen läuft auf Hochtouren. Melatonin steuert teilweise auch Lernprozesse und den Haushalt der Sexualhormone. Nachts kursiert bis zu zwölfmal mehr Melatonin im Blut als tagsüber.

Mit dem steigenden Lebensalter verringert sich die Melatonin-Produktion: Ältere Menschen brauchen nicht etwa weniger Schlaf – sie schlafen nur häufig weniger gut und lange und werden häufig aus diesem Grund auch schneller müde.

Johanniskraut ist wissenschaftlich übrigens auch als Mittel bei depressiven Verstimmungen anerkannt: Wenn Sorgen und Nöte des Alltags das Schlafbedürfnis überlagern, die Nerven überreizt sind, bringt es auch hier die notwendige Unterstützung: Besserer Schlaf ist nur ein (wichtiger) Schritt auf dem Weg aus einer Depression oder einem Burnout heraus.


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Johanniskraut beruhigt die Nerven (und macht müde)

Johanniskraut wirkt nicht nur harmonisierend auf den Hormonhaushalt – es sorgt unter anderem dafür, dass genügend Serotonin, der Grundstoff des Melatonins, verfügbar ist. Zugleich reguliert es auch das Vorkommen und die Aktivität der Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin: Dopamin hält wach, steuert die Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit, sorgt für Glücksgefühle und Ausgeglichenheit, darf aber weder zu üppig noch zu spärlich verfügbar sein. Noradrenalin steuert beispielsweise Herzfrequenz und Blutdruck.

Johanniskraut hilft also dem Organismus, auf natürlichem Wege die nötige Seelenruhe und Nervenstärke zu bewahren und den Schlaf-Wach-Rhythmus den Erfordernissen anzupassen.

Zu sagen, dass Johanniskraut müde macht, ist stark vereinfacht – es verhindert im Grunde, dass äußere Eindrücke, Stress, Druck, Sorgen und Aufregung im Alltag das natürliche Schlafbedürfnis beiseite drängen.

Die Zusammensetzung seiner Inhaltsstoffe reguliert noch eine Reihe anderer biochemischer Prozesse im Körper. Auch wenn die Wirkung erst in ca. 2 Wochen einsetzt, lassen sich viele Hindernisse für einen gesunden Schlafrhythmus mit Hilfe von Johanniskraut beseitigen. Der Wirkungseintritt dauert zwar ein bissschen, dafür schläft man dann deutlich besser und gesünder als mit Tabletten. Viele Studien bestätigen übrigens die Wirkung.

Fazit: Mit Johanniskraut besser schlafen

Eine ganze Reihe von psychisch oder teilweise organisch bedingten Ursachen für langfristig schlechten Schlaf können mit Hilfe von Johanniskraut erfolgreich ausgeschaltet werden. Der Erfolg wird zwar etwa zwei bis drei Wochen auf sich warten lassen (in dieser Zeit können andere beruhigende und schlaffördernde Pflanzenpräparate Vorarbeit leisten), dafür aber umso nachhaltiger und vor allem frei von unliebsamen Begleiterscheinungen sein. Auch eine längerfristige Anwendung ist ohne Schaden möglich.

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